DACHAU - Mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang sind die Freien Wähler Dachau ins neue Jahr gestartet. Erstmals fand die Veranstaltung in der Tagesbar TaRa statt. Über 50 Gäste folgten der Einladung und sorgten für eine rundum gute und lebendige Atmosphäre. Neben der neuen Location setzte auch die musikalische Gestaltung einen besonderen Akzent: Erstmals begleitete Thomas Hupfauer gemeinsam mit einer vierköpfigen Musikantentruppe den Abend. Die bayerisch-traditionelle Musik kam beim Publikum hervorragend an und wurde mit großem Applaus honoriert.
Nach dem gemeinsamen Sektempfang eröffnete der Festredner des Abends, Prof. Dr. Wilhelm Liebhart, das Programm. In seinem mit ironischen Spitzen gespickten Vortrag zeichnete er das Bild des „perfekten Kommunalpolitikers“. Dabei legte er die Messlatte für die Kandidatinnen und Kandidaten der kommenden Kommunalwahlen bewusst hoch und sorgte zugleich für viele Lacher wie auch für nachdenkliche Momente.
Anschließend sprach Oberbürgermeisterkandidat Markus Erhorn über seine Vision für die Zukunft Dachaus. In seiner Rede machte er deutlich, dass die Freien Wähler Dachau bereit seien, „mehr Verantwortung zu übernehmen“. Er forderte unter anderem eine echte „Willkommenskultur für Einzelhändler und Unternehmer“ sowie eine verlässliche und angemessene Förderung der Dachauer Vereine.
Auch Landratskandidat Sebastian Leiß stellte seine Ziele für die anstehenden Wahlen vor. „Mehr wir, weniger ich“ brachte er sein Wahlprogramm für die kommende Landratswahl auf den Punkt. Besonders mahnte er eine solide Finanzpolitik mit zielführender Planung an und verwies kritisch auf die Planungen für das neue Landratsamt, die bereits rund sechs Millionen Euro gekostet hätten, obwohl das Projekt letztlich nicht umgesetzt werde.
Im Anschluss nutzten die anwesenden Stadt- und Kreistagskandidatinnen und -kandidaten die Gelegenheit, sich kurz persönlich vorzustellen. Dabei umriss unter anderem der Weichser Bürgermeisterkandidat Jochen Rainer seine Ziele für die dortige Wahl und betonte, dass er als Kreistagskandidat eine parteiunabhängige, sachorientierte Politik auch im Landratsamt umsetzen wolle. Zum Abschluss präsentierten die Freien Wähler Dachau ihre Wahlplakate und ließen den gelungenen Neujahrsempfang bei Ratsch, Musik und guten Gesprächen ausklingen.
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Landkreis Dachau - Die Freien Wähler Dachau (FWD) haben ihre Liste für die Kreistagswahl aufgestellt. Angeführt wird sie von Landratskandidat Sebastian Leiß, seit 2014 Kreisrat, gefolgt vom Dachauer OB-Kandidaten Markus Erhorn und Dr. Edgar Forster. Insgesamt treten 70 Kandidaten an, darunter 23 Frauen.
Besonders freuen sich die FWD über die Kandidatur der beiden parteifreien Bürgermeisterkandidaten Stefan Jänicke-Spicker (Haimhausen) und Jochen Reiner (Weichs), die auf den Plätzen 5 und 6 stehen.
„Wir brauchen einen Landkreis, der funktioniert – bei Verkehr, Verwaltung, Schulen und Finanzen“, sagte Landratskandidat Sebastian Leiß. „Praktische Lösungen statt Prestigeprojekte. Der sofortige Planungsstopp für das neue Landratsamt ist überfällig. Für Planungen wurden bereits 6 Millionen ausgegeben, während bei Infrastruktur, öffentlichem Nahverkehr, Sozialem und Kultur gespart wird.“
Die Freien Wähler Dachau positionieren sich als unabhängige, pragmatische Kraft ohne Parteivorgaben. Ziel sei eine „Realistische Politik für Pendler, Familien, Vereine und Unternehmen.“
Kreistagsliste der Freien Wähler Dachau e.V.
zur Wahl des Kreistags des Landkreises Dachau am 8. März 2026
1. Sebastian Leiß, Dachau 2. Markus Erhorn, Dachau 3. Dr. Edgar Forster, Dachau 4. Sabine Sturm, Schwabhausen 5. Stefan Jänicke-Spicker, Haimhausen 6. Jochen Reiner, Weichs 7. Florian Ebner, Markt Indersdorf 8. Dr. Joseph Ndogmo, Erdweg 9. Daniela Missere, Karlsfeld 10. Werner Dornstädter, Weichs
11. Emily Truetsch, Karlsfeld 12. Sonja Rummel, Haimhausen 13. Horst Ernstorfer, Markt Indersdorf 14. Christian Blank, Röhrmoos 15. Heidi Gärtner, Markt Indersdorf 16. Michael Kiermeier, Dachau 17. Raffaele Orgiana, Hilgertshausen-Tandern 18. Marlene Pöller, Bergkirchen 19. Moritz Teufelhart, Dachau 20. Ergun Dost, Haimhausen
21. Herbert Rahn, Weichs 22. Michael Kuffner, Haimhausen 23. Florian Mayrhörmann, Schwabhausen 24. Christa Soergel, Pfaffenhofen a.d. Glonn 25. Detlef Wiese, Haimhausen 26. Andreas Brüstle , Dachau 27. Anthony Hohenegger, Dachau 28. Christian Loderer , Dachau 29. Celina Schug, Karlsfeld 30. Christian Glas, Hebertshausen
31. Josef Januschkowetz, Dachau 32. Sven Groll, Karlsfeld 33. Carina Feldmair, Markt Indersdorf 34. Ingrid Etterer, Bergkirchen 35. Dr. Elly Ott, Markt Indersdorf 36. Brigitte Dornstädter, Weichs 37. Michael Axtner, Hilgertshausen-Tandern 38. Matthias Tittel, Erdweg 39. Christian Stempfl, Petershausen 40. Christian Krombacher, Sulzemoos
41. Sharif Wali, Röhrmoos 42. Melissa Schneider, Bergkirchen 43. Claudia Rastinger, Bergkirchen 44. Simon Pscheidl, Karlsfeld 45. Klaus Pilatus, Pfaffenhofen a.d. Glonn 46. Rüdiger Ott, Markt Indersdorf 47. Stefan Nagel, Hebertshausen 48. Hubert Meier, Markt Indersdorf 49. Hajo Müller, Karlsfeld 50. Inge Dinauer, Petershausen
51. Julia Langhof, Karlsfeld 52. Katharina Mooseder, Dachau 53. Franziska Krienitz, Bergkirchen 54. Johannes Kreuch, Haimhausen 55. David Kogan, Karlsfeld 56. Anja Koch, Dachau 57. Sebastian Kellerer, Erdweg 58. Sylvia Jesic, Altomünster 59. Jonas Bayerle, Bergkirchen 60. Christian Hilgert, Markt Indersdorf
61. Florian Heigl, Bergkirchen 62. Antonia-Charlotte Fesenmair, Röhrmoos 63. Melina Bräcker, Karlsfeld 64. Andreas Ahnert, Erdweg 65. Michael Brummer, Weichs 66. Gerhard Schlabschi, Dachau 67. Valentin Pilsl, Röhrmoos 68. Mario Missere, Karlsfeld 69. Markus Otto, Haimhausen 70. Johann Sturm, Schwabhausen
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Mit einem aktuellen Antrag setzt sich Stadtrat und Oberbürgermeisterkandidat Markus Erhorn (Freie Wähler Dachau) dafür ein, die Bürgerinnen und Bürger in Dachau noch besser über Vorsorgemöglichkeiten bei Krisen und Katastrophen zu informieren. Konkret fordert Erhorn, dass die Stadt die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) herausgegebene Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ stärker verbreitet.
Der Antrag sieht vor, dass die Broschüre bei den kommenden Bürgerversammlungen gut sichtbar ausgelegt und in ausreichender Zahl zur Mitnahme bereitgestellt wird. Zudem soll die Stadtverwaltung in einer der nächsten Ausgaben des städtischen Magazins „Stadt im Gespräch“ auf das Informationsmaterial aufmerksam machen und über die kostenfreie Bestell- bzw. Abrufmöglichkeit informieren.
„Die Broschüre des BBK bietet praktische und leicht verständliche Hinweise, wie sich jeder Haushalt auf außergewöhnliche Ereignisse vorbereiten kann“, betont Markus Erhorn. „Eine starke Eigenvorsorge erhöht die Widerstandsfähigkeit unserer Stadt insgesamt. Darum sollten diese Informationen möglichst viele Menschen erreichen.“
Bürgerversammlungen und das städtische Magazin seien aus seiner Sicht ideale Kanäle, um die Bevölkerung unkompliziert und ohne zusätzliche Kosten zu erreichen.
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Landkreis Dachau - Fast 7.500 Menschen zogen im vergangenen Jahr eine Wartenummer in der Kfz-Zulassungsstelle. Jeder 20. wartete über 100 Minuten. Das geht aus der Antwort des
Landratsamtes auf eine Anfrage von Kreisrat Sebastian Leiß (Freie Wähler Dachau) hervor.
Gut ein Drittel der Menschen wartet über 40 Minuten auf einen Aufruf. „Fast 7.500 Bürger kamen im letzten Jahr ohne Termin – und jeder 20. wartete dabei über 100 Minuten. Das ist eine Belastung für Berufstätige, Familien und auch für die Mitarbeiter in der Verwaltung“, so Leiß. Die vom Landrat übermittelten Zahlen zeigten: Zwar laufen die Online-Termine mit meist unter 20 Minuten Wartezeit „beispielhaft gut“. Doch viele Menschen fänden keinen passenden Termin im engen Zwei-Wochen-Zeitfenster, analysiert Leiß.
Besonders auffällig sei: Über 22 Prozent aller spontanen Vorsprachen erfolgten bereits zwischen 7 und 8 Uhr morgens. „Das zeigt, wie groß der Andrang gleich zu Tagesbeginn ist – und wie unflexibel die Terminstruktur derzeit wirkt“, so Leiß weiter. „Wer vor der Arbeit ein Anliegen erledigen möchte, steht oft lang an. Das kostet Nerven und Zeit.“ Kreisrat Sebastian Leiß fordert daher für den neuen Stellenplan mehr Personal und flexible Schichten in Stoßzeiten sowie eine gezielte Informationskampagne, um noch mehr Bürgerinnen und Bürger auf das Online- System aufmerksam zu machen. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern soll das Leben leichter machen. Wenn Termine gut funktionieren, muss das stärker kommuniziert und technisch noch benutzerfreundlicher werden.“ „Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um spürbare Verbesserungen für die Menschen im Landkreis. Eine Verwaltung muss für die Bürger arbeiten, nicht umgekehrt.“
Landkreis Dachau – Die Freien Wähler Dachau haben Kreisrat Sebastian Leiß (36) einstimmig zu ihrem Landratskandidaten für die Wahl am 8. März gekürt. Unter Applaus der Mitglieder nahm der Dachauer die Nominierung an und versprach einen „neuen Stil im Amt: weniger ‚ich‘, mehr ‚wir‘“.
Leiß wohnt in Dachau und wurde 2014 erstmals zum Kreisrat gewählt. Zuvor engagierte er sich acht Jahre im Dachauer Jugendrat. Beruflich berät er Unternehmen in Personalfragen.
In seiner Rede machte der Landratskandidat klar, worauf es ihm ankommt: Verwaltung müsse bürgernah und effizient arbeiten. „Wir brauchen ein Landratsamt, das für die Bürger arbeitet – nicht Strukturen, die unnötig Kosten verschlingen“, sagte er. Besonders kritisch äußerte er sich zum weiterhin geplanten Neubau des Landratsamts, der nach seinen Worten bereits mehr als sechs Millionen Euro verschlungen habe, „ohne dass ein Baubeginn in Sicht ist“.
Beim Verkehr setzt Leiß auf pragmatische Lösungen statt teurer Prestigeprojekte: Seilbahnen oder Radschnellwege gehören für ihn nicht dazu. Nötig seien eine zuverlässige Bahn, Ortsumfahrungen dort, wo der Verkehr die Bürger massiv belaste – etwa in Indersdorf, Dachau, Röhrmoos und Karlsfeld. „Das Auto ist und bleibt zentraler Bestandteil unserer Mobilität“, betonte er.
Auch die Wirtschaftspolitik soll gestärkt werden. Leiß will die Wirtschaftsförderung ausbauen, um neue Betriebe in den Landkreis zu holen, wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen und die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern. „Wir brauchen eine Willkommenskultur für Unternehmen und Unternehmer“, erklärte er. Die Sparkasse Dachau müsse eigenständig bleiben: „Kundennähe heißt nicht, dass über unsere Sparkasse außerhalb des Landkreises entschieden wird.“
Stadt Dachau - Die Freien Wähler Dachau gehen mit einem erfahrenen und lokal verankerten Kandidaten in die kommende Oberbürgermeisterwahl: In der Mitgliederversammlung wurde Markus Erhorn einstimmig als offizieller OB-Kandidat nominiert. Mit dieser Entscheidung setzen die Freien Wähler ein klares Zeichen: Sie wollen nicht länger nur Impulse aus dem Stadtrat geben, sondern auch an der Spitze der Stadt Verantwortung übernehmen.
Markus Erhorn ist 36 Jahre alt, Verwaltungsamtmann und Ausbildungsleiter, verheiratet und hat eine Tochter. Geboren und aufgewachsen in Dachau, engagiert er sich seit vielen Jahren für seine Heimatstadt – sowohl beruflich als auch politisch. Von 2004 bis 2010 war er Mitglied des Jugendrats, seit 2020 ist Erhorn Stadtrat. Bereits bei der letzten Wahl kandidierte er für das Amt des Oberbürgermeisters. Nun stellt er sich mit gewachsener Erfahrung erneut zur Wahl.
„Ich bin Verwaltungsexperte und Dachauer mit Herz und Haltung“, erklärt Erhorn. „Ich kenne die Abläufe in der Verwaltung und die Herausforderungen vor Ort. Diese Perspektiven möchte ich zusammenbringen, um pragmatische, zukunftsfähige Lösungen für unsere Stadt zu entwickeln. Dachau braucht eine Stadtführung, die wieder näher bei den Menschen ist.“
Fünf-Punkte-Programm als inhaltliche Grundlage
In seiner Bewerbungsrede stellte Markus Erhorn ein persönliches Fünf-Punkte-Programm vor, das zentrale Schwerpunkte seiner Kandidatur abbildet:
1. Vernünftige Verkehrspolitik – für einen fairen Ausgleich zwischen Auto, Fahrrad, ÖPNV und Fußgängern.
2. Vernünftige Personalpolitik – eine funktionierende Verwaltung beginnt bei motivierten und gut organisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
3. Förderung des Dachauer Einzelhandels – durch gezielte Wirtschaftsförderung, Erreichbarkeit und Zusammenarbeit mit den Händlern vor Ort.
4. Nachhaltige Liegenschaftspolitik – städtisches Eigentum sinnvoll nutzen, bezahlbaren Wohnraum fördern, mit Weitblick statt Aktionismus.
5. Verlässliche und transparente Vereinspolitik – klare Ansprechbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen für das Ehrenamt, das das Rückgrat der Stadtgesellschaft bildet.
Klare Botschaften zur Wirtschaftsförderung und Innenstadtentwicklung
Ein besonders drängendes Thema ist für Markus Erhorn die Situation in der Dachauer Innenstadt und die Unterstützung des lokalen Einzelhandels und Unternehmen. Mit deutlichen Worten kritisiert er den bisherigen Kurs:
„Die systematische Parkplatzvernichtung der vergangenen Jahre schwächt den stationären Handel massiv. Wer einkaufen will, muss auch parken können – bequem, erreichbar und kundenfreundlich. Nur dann hat unsere Innenstadt eine echte Chance gegen den Onlinehandel.“ Er fordert daher eine „echte Willkommenskultur für Einzelhandel und Gewerbe“, die sowohl die Unternehmerinnen und Unternehmer als auch ihre Kundschaft ernst nimmt.
Freie Wähler: „Wir übernehmen Verantwortung“
Mit der Nominierung von Markus Erhorn bekräftigen die Freien Wähler ihren Anspruch, eine gestaltende Kraft in Dachau zu sein – jenseits von Parteidenken, mit Blick auf Lösungen statt Ideologie. In den kommenden Wochen wird die Gruppierung gemeinsam mit ihrem Kandidaten ein umfassendes Wahlprogramm ausarbeiten, das sich intensiv mit den aktuellen Herausforderungen der Stadt beschäftigt. Dabei sollen Bürgernähe, Transparenz und Sachorientierung im Mittelpunkt stehen.
„Wir wollen nicht länger nur Anträge stellen, sondern Verantwortung übernehmen – auch auf höchster Ebene“, heißt es aus den Reihen der Freien Wähler.
In einem Antrag fordert Stadtrat Markus Erhorn (Freie Wähler Dachau), dass die Gemeinde Karlsfeld am Betrieb des Dachauer Hallenbades beteiligt werden soll. Hierzu sollen baldmöglichst Gespräche zwischen den Stadtwerken bzw. der Großen Kreisstadt Dachau und der Gemeinde Karlsfeld geführt werden.
Der Antrag wird folgendermaßen begründet:
Der Karlsfelder Gemeinderat hat vor kurzem entschieden, dass das dortige Hallenbad dauerhaft geschlossen bleibt. Der Schwimmabteilung des Karlsfelder Sportvereins, den Schulen und allen Karlsfeldern fehlt somit die Möglichkeit des Schwimmens insbesondere in den Wintermonaten.
Der Gemeinde Karlsfeld könnten exklusive Schwimmzeiten oder sogar eine partnerschaftliche Beteiligung am Dachauer Hallenbad angeboten werden.
Aufgrund der extrem gestiegenen Kosten für den Neubau des Hallenbades und auch vorrausichtlich steigenden Betriebskosten ist eine Aufteilung der Betriebskosten zum gegenseitigen Nutzen.
Eine Beteiligung der Gemeinde Karlsfeld am Dachauer Hallenbad hätte somit für beide Kommunen einen positiven Effekt und wird im Sinne guter nachbarschaftlicher Beziehungen ausdrücklich gewünscht.
Bereits in den 1970 Jahren wurde eine ähnliche Idee diskutiert aber leider nicht verwirklicht.
„Jede Möglichkeit, die den Betrieb unseres teuren Bades zugeführt werden könnte, wäre eine wichtige Entlastung für unsere Stadtwerke“, erklärt Markus Erhorn. „Auch könnte dadurch der Schwimmunterricht für Karlsfelder Kinder gesichert werden.“
Auf dem Foto: Stadtrat Markus Erhorn vor der Baustelle des neuen Dachauer Hallenbades
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Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie luden die Freien Wähler Dachau wieder zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in das Altstadthotel Zieglerbräu – und das Interesse war groß: Die Ratsstube platzte aus allen Nähten. Dies lag – neben der politischen Reden – sicher auch an der großartigen musikalischen Gestaltung: Geert Hellberg und Wilhelm Stappert unterhielten die Gäste mit einer Mischung aus Volksmusik und Gassenhauern.
Markus Erhorn, Stadtrat und Vorsitzender der Gruppierung, stimmte die Gäste zunächst mit einem Rückblick auf die 34-jährige Geschichte der Freien Wähler in Dachau sowie einem Bericht über die aktuelle politische Lage der Großen Kreisstadt auf den Abend ein. Er betonte, dass die Freien Wähler Dachau sich nicht hinter leeren Parolen verstecken müssen, denn „wir überzeugen durch bürgerliche Sachpolitik und Bürgernähe.“ Kritik übte er insbesondere an der Rot-Grünen Mehrheit im Dachauer Stadtrat: „Die ideologisch geprägte Verkehrspolitik, insbesondere das zu beobachtende Verschwinden von Parkplätzen, lehnen wir ab“. Auch die Beteiligung der Linkspartei an dieser Mehrheit prangerte Erhorn an: „Teile der Partei werden vom Verfassungsschutz beobachtet – und in Dachau stützen sie die Rot-Grüne Stadtratsmehrheit.“
Anschließend berichtete Sebastian Leiß, gemeinsam mit Hans Kornprobst aktuell einer der beiden Dachauer FW Kreisräte, aus dem Landratsamt. Er wünsche sich insbesondere wieder eine Kultur des offenen Ideenaustausches in den verschiedenen Gremien: „Wir wurden gewählt um Anträge zu stellen und Ideen einzubringen. Das reine beschließen von Verwaltungsvorlagen ist uns zu wenig!“ Kritik übte er auch an den Plänen für den Neubau des Landratsamtes: „Wir bauen zwei neue Gymnasien, die Kreiskassen sind leer.“
Über den Bezirkstag berichtete anschließend Susanne Rößner, Sozialpolitikerin der Freien Wähler Augsburg und dortige Bezirkstagskandidatin: „Der Bezirkstag ist vor allem ein sozial und Kultur Gremium, das leider meist nur im Schatten des Landtages gesehen wird.“ Außerdem berichtete die 35-jährige Freie Wählerin über ihre Tätigkeit als Vorsitzende aller Augsburger Elternbeiräte der städtischen Kindertagesstätten.
Abschließend trat Maria Hörtrich ans Rednerpult: Die 25-jährige stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler wurde vor kurzem von Fabian Mehring als „größtes politisches Talent der Freien Wähler“ bezeichnet und ist Landtags-Spitzenkandidatin der JFW in Oberbayern: „Ich habe dieses Jahr nur einen Neujahrsvorsatz: Das wir Freien Wähler auch nach der Landtagswahl weiterhin politische Verantwortung in Bayern übernehmen können.“
In ihrer Ansprache forderte die junge Frau aus Garmisch-Partenkirchen unter anderem die Abschaffung der Erbschaftsteuer sowie eine verbesserte Sozialpolitik: „Als Erzieherin und Sozialpädagogin ist mir wichtig, den Blick auf unsere jungen Familien und Kinder zu richten. Wir brauchen eine hochqualitative Kindertagesbetreuung!“
Auf dem Foto: die Redner des Neujahrsempfanges: Susanne Rößner, Markus Erhorn, Maria Hörtrich, Dr. Edgar Forster und Sebastian Leiß
Nach zweijähriger Corona-Zwangspause trafen sich die Freien Wähler Dachau zu ihrer Jahreshauptversammlung. Turnusgemäß standen auch die Neuwahlen der Vorstandschaft an:
Der Dachauer Stadtrat Markus Erhorn wurde erneut zum Vorsitzenden der Gruppierung gewählt, er bekleidet dieses Amt bereits seit 2017 und versprach sich weiterhin für „eine bürgerliche Politik der Mitte“ einzusetzen. Zu seinem Stellvertreter wurde erstmals Sven Jahrsdörfer gewählt, er möchte sich insbesondere für die Einwohner aus Dachau-Ost stark machen. Außerdem wurde Andreas Brüstle zum Schatzmeister und Brigitte Dornstädter zur Schriftführerin gewählt. Den Vorstand ergänzen die Beisitzer Edgar Forster, Franz Xaver Polz, Wolfgang Hüskes, Sebastian Leiß, Alessandro Scardone, der Weichser Gemeinderat Werner Dornstädter und Anthony Hohenegger.
In einem kurzen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre nannte Stadtrat Markus Erhorn insbesondere die kürzlich beschlossene Errichtung eines flächendeckenden Sirenen-Warnsystems in Dachau als Erfolg der Freien Wähler. Auch Kreisrat Sebastian Leiß ließ die letzten beiden Jahre aus Sicht der FW Kreisräte Revue passieren. „Mit der Ablehnung des Kreis-Haushaltes haben wir ein klares Zeichen gesetzt: Das Landratsamt muss den Gürtel endlich enger schnallen, damit den Gemeinden Luft zum Atmen bleibt.“
Die nächste öffentliche Veranstaltung der bürgerlichen Gruppierung findet am 28.05. statt: Ab 13 Uhr ist Volksfest-Stammtisch in Markt Indersdorf.
Auf dem Foto:
Die Vorstandschaft der Freien Wähler Dachau. Von links nach rechts: Alessandro Scardone, Andreas Brüstle, Werner Dornstädter, Kreisrat Hans Kornprobst, Stadtrat Markus Erhorn, Sven Jahrsdörfer, Wolgang Hüskes, Brigitte Dornstädter, Franz Xaver Polz, Kreisrat Sebastian Leiß, Edgar Forster
Im Juli hatte die Stadtratsfraktion Freie Wähler / Bürger für Dachau die Anschaffung einer Warnsirene beantragt, die Dachaus Bürger im Katastrophenfall rechtzeitig warnen könnte.
In der vergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde der Antrag schließlich behandelt. „Bei der Flutkatastrophe 2021 starben in Deutschland 187 Menschen. Viele davon schlichtweg deswegen, weil sie nicht rechtzeitig vor der nahenden Katastrophe gewarnt worden sind.“, begründete Markus Erhorn (Freie Wähler) den Antrag in der Sitzung. „Wir müssen Dachaus Bürger bestmöglich schützen, dafür brauchen wir die Sirenen“.
Einstimmig beschloss daraufhin das Gremium die Anschaffung von mehreren Sirenen, die das gesamte Stadtgebiet abdecken können.
Fast zwei Drittel der Kosten werden übrigens aus einem Fördertopf der bayerischen Staatsregierung erstattet.
Die Bundestagskandidatin Susanne Droth der Freien Wähler für den Stimmkreis Dachau-FFB machte sich gemeinsam mit Stadtrat Markus Erhorn ein Bild vom aktuellen Stand der Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Dachauer Papierfabrik. Vor kurzem wurde dort die letzte noch stehende Wand medienwirksam abgerissen, heute sind nur noch die denkmalgeschützten Hallen sowie der dazugehörige Wasserturm sichtbar.
„Es ist wirklich beeindruckend, was derzeit auf diesem Gelände passiert.“, erklärte Droth. „Uns steht in Fürstenfeldbruck mit der Auflassung des Fliegerhorsts auch die Überplanung eines großen, historisch bedeutenden Quartiers bevor.“
Stadtrat Markus Erhorn erläuterte kurz die Geschichte der Papierfabrik und wies darauf hin, dass fast alle Dachauer Familien einen bestimmten Bezug zu dem Gelände haben. „Mein Uropa und Opa waren viele Jahre dort beschäftigt. Die meisten Dachauer haben ebenso einen Verwandten, der dort einmal gearbeitet hatte.“
Spontan kamen die Freien Wähler auch mit David Christmann, Geschäftsführer der Isaria München ins Gespräch. Dieser nahm sich die Zeit und erläuterte die derzeit laufenden Abrissarbeiten.
Abschließend versprach Susanne Droth, dass sie sich im Falle eines Einzuges in den Bundestag auch weiterhin für die Dachauer Probleme einsetzen wird.
Landkreis Dachau – Die Freien Wähler Dachau setzen sich für eine Optimierung der Katastrophenschutz-Infrastruktur ein. Dazu haben sie in Kreistag und Stadtrat entsprechende Anträge gestellt. Konkret fordern die Kreisräte, dass der Landkreis prüfen soll, wo die Anschaffung weiterer, mobiler Sirenen- oder Lautsprecheranlagen sinnvoll ist und welche staatlichen Fördertöpfe hierzu nun zusätzlich zur Verfügung stehen. Bislang verfügt der Landkreis über fünf mobile Sirenenanlagen, die bei verschiedenen Feuerwehren untergestellt sind. Zu den landesweiten Probealarmen waren jedoch einige Sirenen aufgrund Personalmangels nicht einsatzbereit. „Angesichts der Hochwasser-Katastrophen ist die Notwendigkeit von Sirenen- und Katastrophenschutzeinrichtungen erneut in den Fokus geraten. Deshalb ist die Prüfung der Optimierung der Katastrophenschutz-Infrastruktur im Landkreis Dachau, insbesondere im Hinblick auf die akustische Warnung der Bevölkerung via Sirenen geboten“, begründet Kreisrat Sebastian Leiß den Antrag.
Ferner wünschen sich die Freien Wähler Dachau zu prüfen, ob der Aufbau eines Sirenen-Warnnetzes möglich ist. Als weitere Säule im Katastrophenschutz sehen die Freien Wähler Dachau auch die Warn-App „NINA“. In diesem Zusammenhang beantragen sie Auskunft über die Nutzerzahlen der App im Landkreis Dachau. In einem weiteren Vorstoß fordern die Freien Wähler Dachau zum wiederholten Mal einen Bericht der Verwaltung über den Sirenenprobealarm 2020 und die damals aufgetretenen technischen Probleme. Diese hatten auf Bundesebene zum Rücktritt des damaligen Chefs des Bundesamtes für Zivilschutz geführt. Dieser Bericht wurde vergangenes Jahr auf Verlangen der CSU abgelehnt – mit dem Argument, man könne sich „die Ressourcen der Mitarbeiter des Landratsamts sparen“.
Die Große Kreisstadt Dachau verfügt heute über keine eigenen Sirenen mehr. Dies soll sich nach Ansicht von Stadtrat Markus Erhorn bald ändern: „Wir fordern, dass die Stadt Dachau schnellstmöglich eine Sirene anschafft, um Dachaus Bürger im Falle einer Katastrophe schnell warnen zu können. Der Schutz seiner Bürger ist die ureigenste Aufgabe einer Kommune.“ Er und seine Fraktionskollegen haben daher in einen Antrag an den Dachauer Stadtrat den Kauf einer Sirene oder mobilen Sirenenanlage sowie die Beteiligung am landesweiten Sirenenprobealarm gefordert.
Die Freien Wähler Dachau begrüßen die Planungen zur Verlängerung der Münchner Tram-Bahn Linie 20 bis nach Dachau. »Aus unserer Sicht wäre dies eine optimale Ergänzung der bestehenden ÖPNV-Verbindungen nach München«, erklärt FW-Vorsitzender und Stadtrat Markus Erhorn. »Besonders im Berufsverkehr könnte die Tram schneller vorankommen als ein Bus und die Fahrtzeit nach Moosach somit kürzer werden«.
Kreisrat Sebastian Leiß sieht in der Tram-Verbindung Dachau–Karlsfeld–München eine realistische Perspektive: »Die Straßenbahn nach Dachau macht Sinn, im Gegensatz zu Debatten um die Luftnummer Seilbahn«. Leiß spricht sich dafür aus, dass Stadt und Landkreis Dachau die Planungen aktiv begleiten und unterstützen, um eine möglichst zügige Realisierung anzustreben. Gleichzeitig sollten alle Überlegungen für eine Seilbahn eingestellt werden, um nicht unnötig Ressourcen zu binden.
Um attraktive Umsteigeoptionen zu schaffen, plädieren die Freien Wähler Dachau für eine Trambahntrasse bis zum Dachauer Bahnhof, an dem vielfältige Umsteigemöglichkeiten zu Bussen und Bahnen bestehen - auch in das Dachauer Hinterland. Die Haltestelle soll möglichst an der Bahnhofs-Ostseite beim bestehenden Radl-Parkhaus angesiedelt werden.