Besiegelten die FWD-BfD-Allianz für OB- und Kreistagswahl: Von links FWD-Kreisrat Robert Gasteiger, FWD-Landratskandidat Sebastian Leiß, OB-Kandidat Markus Erhorn, BfD-Stadtrat Horst Ullmann und Beate Günzel (BfD).

23.01.2020
Erhorn gemeinsamer Kandidat

Es gibt einen zweiten Bewerber um das Amt des Dachauer Oberbürgermeisters, der ein gemeinsamer Kandidat von mehreren Gruppierungen ist: Markus Erhorn. Der 30-jährige Verwaltungswirt ist nun der gemeinsame OB-Kandidat von Freien Wählern Dachau (FWD) und Bürger für Dachau (BfD).

Das haben BfD und FWD auf ihren getrennten Aufstellungsversammlungen beschlossen. Erhorn war bereits im Sommer 2019 von den FWD nominiert worden, nun vollzogen die BfD den formalen Schritt. Erhorn führt dabei die FWD-Stadtratsliste an und steht auf Platz 3 der Kreistagsliste. Doch nicht nur bei der OB-Wahl beschreiten beide Wählergruppen einen gemeinsamen Weg: BfD-Stadtrat und Listenführer Horst Ullmann bewirbt sich auf der FWD-Kreistagsliste auf Platz 6 um einen Sitz im Landratsamt, genauso wie Feinkosthändlerin Daniela Missere (Platz 10).

FWD-Landratskandidat Sebastian Leiß, der den Schulterschluss wesentlich initiiert hatte, freut sich über die "ausgesprochen kollegiale" und "gremienübergreifende Kooperation". Er nennt die FWD-BfD-Allianz "gelebte kommunale Zusammenarbeit".

Mit der engen Kooperation sehen sich beide Gruppierungen auch als „bürgerliche und parteiunabhängige" Alternative zu den anderen Wahlvorschlägen, deren „Lagerwahlkampf man nicht um jeden Preis annehmen möchte". Markus Erhorn und Horst Ullmann betonten dabei jedoch die inhaltlichen Unterschiede zum amtierenden OB, dessen Verkehrspolitik „ideologisch und unausgewogen" und Finanzpolitik mit Kreditaufnahmen „nicht nachhaltig und wenig solide" sei.

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